• kontakt@anja-schroeter.de    0175 / 77 56 909

Voller Schwung auf den Himmelsberg

JESSEN/MZ. „Das ist ja der Hammer“, sagte Schlagersängerin Anja Schröter beim Blick auf die Tausenden Gäste vor der Bühne. „Die Stimmung ist super.“ Und dass sie zwischen dem Alpentrio Tirol und Costa, Lucas und Kiki Cordalis das Publikum erfreuen durfte, war für die 20-Jährige, die bereits seit ihrem sechsten Lebensjahr auf Bühnen steht, eine besondere Ehre. Mit eigenen Titeln und Kompositionen bekannter Kolleginnen sorgte sie am Sonntagnachmittag mit dafür, dass die von MDR 1 – Radio Sachsen-Anhalt präsentierte Gute-Laune-Party zum Abschluss des zwölften Radwandertages so gut ankam.

Zu den Erfolgen der beiden Organisatoren Karsten und Heiko Klöpping und ihrer vielen Helfer gehörte ein neuer Teilnahmerekord. Am Nachmittag stand fest, dass sich die Zahl der Radler, die sich hatten registrieren lassen, weiter der 3 000er-Grenze genähert hat. Das Konzept mit den Erlebnis-Stempelpunkten sei voll aufgegangen. Und dass die Hauptstrecke etwas kürzer war und mehr Zeit blieb, unterwegs Rast einzulegen, habe ebenfalls positive Resonanz gefunden. Während Heiko Klöpping das sagte, war „Great Celebrationz“ das zweite Mal beim Finale in Aktion. Die Coverband besteht seit vier Jahren und bringt das Publikum vor allem mit Titeln der Hermes House Band in Schwung.

Beim Alpentrio Tirol reichten nur ein paar Takte und schon stimmte die ganze Arena mit ein in die Rawata-Hymne. „Mit dem Rad durch die Glücksburger Heide, voller Schwung den Himmelsberg hinauf…“ Und bei „Rot sind die Rosen“ hatte es den Anschein, dass sich alle zum Mitsingen entschlossen. Während das Alpentrio seinen Grand-Prix-Hit „Hast a bisserl Zeit für mi“ erklingen ließ, traf Costa Cordalis mit Lucas und Kiki am „Haus am Wald“ ein. Dass hinter dem Trio strapaziöse Stunden lagen, war bei dem schwungvollen Auftritt nicht zu merken. Am Sonntag um 4.15 Uhr standen die Drei noch in der Mega-Arena in Mallorca auf der Bühne. Gegen 7 Uhr hob das Flugzeug in Richtung Leipzig ab. Die Hoffnung, dass es in Deutschland kühler, als auf der spanischen Insel sei, erfüllte sich nicht. „Hier ist es ja noch viel schlimmer“, äußerte Costa Cordalis. Aber die Hoffnung, dass ihn seine Fans feiern, die hat sich vom ersten Lied an, „Anita“ war das, erfüllt. Und ohne Zugaben ließen ihn die Fans, die inzwischen dicht gedrängt vor der Bühne standen und viele seiner Lieder mitsangen, natürlich nicht gehen.

Frank Grommisch

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung
Foto: Privat